Mittwoch, 22. Januar 2014

Sonntag, 15.12.2013 – Das Wetter hält sich... fast.... [Ennie]

Am Sonntag wurde es, wie zu erwarten, wieder spät, ehe wir los sind, weil wir noch ein bisschen sauber gemacht  und unsere Sachen gepackt haben. Das Wetter war brillant und wir haben nochmal die Umgebung der Hütte genossen, flacher und nicht ganz so kahl und rauh wie in Snowdonia.
 
Dann sind wir los und haben eine kleine Wanderung begonnen – sehr klein, eher ein Spaziergang, nur 8 km, nett, aber nicht sehr ambitioniert... Los gings über Sträßchen, Wiesen und Weiden, an einem Schafsskelett vorbei und dann einen kurzen, steilen Anstieg auf einen Berg, eher großer Hügel, begrast mit mehreren felsigen Spitzen. Unterwegs hat es dann angefangen zu nieseln und etwas zu winden, aber das war ok.
Schneeblauchen und Rosenweiß
 
Der Große Gaspi :-)
Dann gings zurück zum Auto und wir sind nach Ambleside gefahren, einem Touristen-Ort mit vielen Restaurants und Outdoor-Geschäften, ein bisschen wie Oberhof. Dort haben wir uns in ein Café verkrochen und Hot Chocolate mit Haselnuss- und Honeycomb-Flavour gegönnt. Am Nachmittag haben wir uns dann von den anderen verabschiedet, die sind noch in einen Pub und wir haben uns auf den Weg nach Hause gemacht. Lisi und ich waren müde und haben im Auto etwas gepennt. Abends haben wir uns dann aufs Sofa verkrochen, Lisi hat Pizza gegessen und ich meine restliche Wurst und Brot und wir haben zusammen das Wochenende Revue passieren lassen. Es war schön, wir haben wieder etwas mehr von der britischen Landschaft kennengelernt, es gab viele lustige Momente, aber dafür, dass einige der aktivsten Club-Mitglieder dabei waren, war es ein bisschen zu wenig...

Samstag, 14.12.2013 – Laaahm [Ennie]


Nachdem wir erst um halb 9 aufgestanden sind (ich hab einen richtigen Schreck bekommen, weil es draußen schon hell war und Matt, der faule Sack, hat sogar noch viel länger geschlafen), gefrühstückt und uns fertig gemacht haben ging es los zu einer Wanderung. Wir haben bei einem Pub auf einem ziemlich matschigen Parkplatz geparkt. Dann begann der Aufstieg und das Wetter wurde mieser und mieser. Am Morgen war es noch halbwegs schön gewesen, aber jetzt peitschte der Regen und es stürmte wieder sehr stark. Bald mussten wir dann sie wasserdichten Sachen anziehen, trotzdem sind geschätzte 70% unserer Klamotten und Equipment nass geworden. Der Weg war relativ steil und steinig, wäre aber gut zu laufen gewesen, wenn die Felsen vom Regen nicht so rutschig gewesen wären. Es ging in einer Bergfalte an einem Bach mit Mini-Wasserfall hoch – sehr schön! Wir sind dann an einem Plateau mit See und Deich vorbeigekommen und Gabriel, Bastien, Gaspi, Gareth und Chris sind dann noch bis zur Spitze weiter, wir anderen sind wieder zurück (mich hat es natürlich wieder gejuckt, mit hochzugehen.. :-( )
Durchweicht - wie das halt so ist...
Der Abstieg war erwartungsgemäß schwieriger, weil noch mehr Wind, Regen, Rutschgefahr... aber wir sind gut gelandet. Wir sind dann in den Pub und dort haben Lisi und ich uns erstmal komplett umgezogen und überall auf den Geländern unsere nassen Sachen zum Trocknen aufgehangen. Wir sind gar nicht aufgefallen, denn dort hat auch gerade ein Lauf stattgefunden und die Läufer waren genauso durchgeweicht wie wir. Was super war: Die hatten dort eine Leinwand aufgebaut und gerade fing „Polar Express“ an – den wollten wir sowieso mal zusammen in der Weihnachtszeit gucken. Wir haben Tee getrunken und unsere mitgebrachten Sachen gegessen und bald sind auch die anderen eingetrudelt. Als der Film zu Ende war und wir halbwegs getrocknet waren, sind wir direkt zurück zur Hütte gefahren.

Das weiße Haus links war unsere schöne Hütte
Es war aber echt doof, denn es war erst Nachmittag und niemand hat Vorschläge gemacht, was man noch tun könnte. Und so haben wir den gesamten Nachmittag und Abend bis in die Nacht in der Hütte gehockt, gespielt, gelesen, geschwätzt, gegessen, die Briten haben englische Kreuzworträtsel gelöst – keine Chance. Hört sich schön an und war auch lustig, aber irgendwie war es einfach n bissl langweilig. Es wollte dann auch niemand weg, nochmal in den Pub um einfach mal rauszukommen (obwohl es dann aufgehört hatte zu regnen!). Naja, und so ist auch der zweite Abend rumgegangen. Wir waren alle verwirrt wegen der Uhrzeit, weil es noch so früh war und Lisi hat das Chaos perfekt gemacht: Sie meinte mit einem Blick auf die Armbanduhr es sei um 12 (keine deutsche Zeit!), aber bei uns anderen sagten die Uhren auf dem Handy, dass es um 11 ist. Es gab ziemliche Diskussionen und keiner wusste, was man glauben soll. Vielleicht sollte man  doch angesichts der Unzuverlässigkeit moderner Technik lieber Lisis Uhr trauen? Naja, Gabriel hat sich dann Lisis Uhr einfach mal angesehen und festgestellt, dass es tatsächlich erst um 11 ist :-).

Montag, 13. Januar 2014

Freitag, 13.12.2013 – The Lakes [Ennie]


Am Freitag hatten wir noch ein eiliges Treffen mit unserem Projekt-Team. Es gibt noch viel zu tun, aber wir sehen zwangsläufig den Horizont, weil wir es nächste Woche fast fertig haben müssen, bevor wir zu Weihnachten alle nach Hause fahren.

Nachmittags waren wir noch in Eagles Madow, weil wir noch kurzfristig einige notwendige Sachen einkaufen wollten und unsere Mitbewohner dort mit ihrer Theatergruppe einen Flashmob hatten, um auf ihr Little Shop of Horrors Musical aufmerksam zu machen. Sie haben ein paar Lieder getanzt und Flyer verteilt. Nächste Woche gehen wir hin – sind schon sehr gespannt.

Bald war es abends und wir haben uns mit unserem Gepäck unten am Parkplatz postiert. Und – warum haben wir uns eigentlich gewundert – es hat natürlich eine Ewigkeit gedauert, bis Matt und John endlich mit dem Auto kamen. Inzwischen waren schon Bastien und Gaspi eingetroffen, wir waren noch zweimal oben, um in Ruhe noch ein paar Sachen zu holen, dann musste Matt nochmal weg wegen Helmen und Tanken. Und dann ging es endlich los. Circa 2 ½ Stunden dauert die Fahrt nach Lake District, war toll so im durch England zu fahren, das wird einem da erst so richtig bewusst! Zwischendurch haben wir noch bei Matts und Toms Vater angehalten, um Karten zu holen und ich habe einen ihrer Hunde kennengelernt, was mich sehr aufgemuntert hat, denn an diesem Tag ist einer unserer Hunde, Nana, eingeschläfert worden. Auch an einer Raststätte haben wir angehalten, Lisi hat dort sowas wie alkoholfreien Glühwein getrunken und ich Hot Chocolate mit Marshmallows drin – mmmmh!

Das letzte Stück zur Hütte war dann eine echte Achterbahnfahrt. So huckelig, so viele Pfützen, dass Matts altes Auto ständig aufgesetzt hat, einmal hat sich sogar der Beifahrersitz bewegt und unter Lisis Füßen ist eine kleine Beule entstanden. Wir haben uns alle halb kringelig gelacht! Das Beste kam dann zum Schluss: Matt hat die Handbremse angezogen – und sie losgerupft! Von da an haben uns immer zwei Steine als Handbremse begleitet :-). Wir haben übrigens erfahren, dass es bis zum heutigen Zeitpunkt noch so ist.

In der Hütte (sehr einfach und natürlich nicht ganz sauber, aber alles da, mit voll ausgestatteter Küche, Bad, Schlafzimmer mit Dreifach-Betten, sogar einen Drying Room – optimal!) wurden wir dann von den anderen begrüßt, die schon einen Tag vorher angekommen waren. Insgesamt waren wir dann 10 Leute, also ein sehr kleines, knackiges Trüppchen: Gaspi (Spanien), Gabriel (Deutschland), Bastien (Frankreich), Lisi und ich – die Ausländer mit den einzigen beiden Mädels – Gareth, Chris, John, Tom und Matt – die Briten.

Zum Abendbrot haben wir dann wunderbare Knackwurst, Käse und Brot/Knäckebrot gegessen und die anderen haben unsere Köstlichkeiten bestaunt („Diese Deutschen immer....“). Danach haben wir „Wer bin ich?“ gespielt (Zettel mit Namen auf der Stirn) und Lisi hat sich den absoluten Brüller gegönnt: Einer hatte „God“ auf seinem Zettel stehen und als wir uns so der Reihe nach alle Zettel angesehen haben, hat sie mir zugeflüstert, wer das denn sei, den kenne sie nicht :-) Hat etwas gedauert bis wir uns wieder eingekriegt haben! Schön war auch der Ausspruch von Gaspi (Ronald McDonald) „Ich bin der Gaspi von McDonalds“ oder das unverständliche Gesicht von Gabriel, als wir ihm gesagt haben, dass sein Kindefilm-Charakter gelb sei, ein T-Shirt anhat, Honig mag und einen Jungen, einen Esel, ein Ferkel und einen Tiger als Freund hat – und er „Baloo“ antwortet :-).

Interessant waren einige Namen, die wir nicht kannten und die sich dann als berühmte Kletterer oder Bergsteiger herausgestellt haben.

Dann sind wir ins Bett und haben fast ohne Unterbrechung geschlafen (John hat uns am nächsten Tag dann eine schöne Story erzählt: Er hätte geschlafen und sei dann ganz langsam aufgewacht, weil jemand seine Hand gestreichelt hat. Da stand Tom vor seinem Bett und scheinbar ist dieser in diesem Moment auch vom Schlafwandeln aufgewacht und mit lautem Gepolter fast die Treppe runtergefallen – das war der Zeitpunkt, wo wir dann auch alle aufgewacht sind und uns gewundert haben, warum zum Teufel er denn nur mitten in der Nacht an der Treppe Schlafsack-Hüpfen spielt :-)

Sonntag, 12. Januar 2014

Montag-Donnerstag 09.12-12.12 – viele letzte male, Christmas Dinner und ein Assignment [Lisi]



Montag: letzte mal Pole Dancing

Dienstag: letzte mal Englisch

Und danach Christmas Dinner mit dem Climbing Club. Nachdem wir erst noch Englisch hatten (nicht etwa weil wir ne halbe Ewigkeit gebraucht haben, bis wir uns fertig gemacht haben), kamen wir etwas zu spät. Im Lemon Tree angelangt saßen schon alle am Tisch und warteten auf uns…ups :D. Dafür sahen wir echt gut aus ;). 
Vor dem Lemon Tree
Es waren wirklich viele Leute da und wir kannten auch einige gar nicht. Das essen war sehr gut. Dank Aurelie passte mein (Esther hatte etwas mehr Ahnung und konnte selber aussuchen ;) ) Wein auch perfekt zum Essen :D Bei Esther gab es: Vegetable Wellington, Pan Fried Scottish Salmon and Espresso Crème Brulee. Und ich aß: Duck spring Roll, Pork shoulder and Christmas pudding.

Das Essen war richtig richtig gut! Alles wunderbar am Teller serviert und angerichtet.




Nach dem Essen sind wir dann in ein kleines Hinterzimmer gegangen. Sozusagen in den Partykeller des Hotels. Dort saßen wir dann noch alle ganz gemütlich und haben den Abend ausklingen lassen.


Bilder links: Esthers Hauptgang und Nachspeise, rechts mein Menü.
Die Vorspeisen waren auch super, aber das sind dann doch zu viele Bilder :) 

Mittwoch ganzen Tag gearbeitet


Donnerstag war unser großer Assignment Tag. In dem Fach Creative Innovation&Design haben wir eine Aufgabe, die die Hälfte der Note ausmacht. Für diese Aufgabe gibt es einen bestimmten Workshop Tag. Wir dürfen reden, rausgehen und machen was wir wollen. Hauptsache wir geben am Ende etwas ab. Hört sich relaxed an – wars aber wirklich nicht. Wir hatten 3 Aufgaben zur Auswahl. Da Esther und ich aber nicht so die Ahnung von dem Maya Programm haben, kam nur eine in Frage: die Pflanze von „Little Shop of Horror“ nachbauen. Am Anfang ging alles bei mir schief. Ich bin echt fast verzweifelt. Eine Katastrophe hat die nächste gebracht. Irgendwann als alles einigermaßen ok war entschieden wir uns etwas essen zu gehen. (Bei Esther ist es am Anfang erheblich besser gelaufen, da sie die Pflanze gestern schon mal Probeweise gemacht hat- das fleißige Bienchen.) Mal schnell in die Mensa…das mit dem Schnell hat nicht so ganz funktioniert. Esther hat ein Baguett gewählt und war zwar relativ schnell fertig. Ich hab mir natürlich wieder was ausgesucht, was ewig gedauert hat. Weiß schon gar nicht mehr wie es hieß. Nach einer halben Ewigkeit- glaube das war um die viertel Stunde, hatte ich dann mein Essen. Es war eine Art Baguette, nur überbacken und echt lecker :), aber hätte ich das gewusst hätte ich auch ein normales essen können. Naja wir dann in Windeseile angefangen zu essen….dann kam noch ein Prof von uns an unseren Tisch und hat ein Gespräch angefangen…ausgerechnet heute! Es kam einfach alles zusammen. Wir dann versucht so schnell wie es geht zu essen, zu antworten und irgendwie die Biege zu machen (ohne Unhöflich zu sein). Dann machten wir uns wieder an die Arbeit und beendeten unsere Pflanze. Muss schon sagen, die sind echt gut geworden! Esther ihre sieht noch einen großen Tick besser aus aber egal. Da unsere Dateien so groß waren, haben sich unsere PCs am Ende noch aufgehangen. War ja klar- so saßen wir dann noch ne halbe?! Stunde länger da (wie in dem Englischtest, wo wir schon die letzten waren) und haben schlussendlich die Aufgabe doch nicht mehr 100% ausführen können. Egal, im groben und ganzen sah das Resultat sehr gut aus und wir können stolz drauf sein :D.

Esthers und meine Pflanze, sind sie nicht schön?!

Donnerstag, 9. Januar 2014

Sonntag, 08.12.2013 – Auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt [Ennie]


Am Sonntag sollte es nach Holyhead am äußersten nord-westlichen Ende von Wales auf der Insel Anglesey gehen. Wir haben uns mit Anna, Gaspi und Manex (Marcs spanischer Freund, der mit uns zum Wasserfall ist) am Bahnhof getroffen. Es hat sich herausgestellt, dass wir mit dem Zug eine Ewigkeit bis dahin gebraucht hätten, weil die Gleise vom Sturm immer noch kaputt sind und es so Schienenersatzverkehr gegeben hätte. Also haben wir uns gesagt, dass wir den nächsten Zug nehmen, der sich interessant anhört. Und was ist es geworden? Birminghaaaaam – die zweitgrößte Stadt in UK. Ich war nicht so wild darauf, dorthin zufahren, weil es an sich nichts Besonderes dort gibt, aber wie sich später herausstellte war es doch eine gute Idee und Holyhead haben wir uns jetzt für Januar vorgenommen.
Was nu - Birmingham oder Frankfurt???
Ab in den Zug, eineinhalb Stunden nach Birmingham. Vom Bahnhof aus sind wir direkt in die Innenstadt gelaufen. Und stellt euch vor, was es da gab: Einen DEUTSCHEN Weihnachtsmarkt – genauer gesagt den Frankfurter Weihnachtsmarkt! Nach der Pleite am Freitag in Chester eine echte Überraschung. Wir wussten gar nicht, dass deutsche Weihnachtsmärkte hier so berühmt sind :-)

Wir sind die Buden entlang geschlendert, an der geschmückten Buden vorbei, überall deutsche Aushängeschilder, deutscher Handwerkskunst-Kram, deutsches Essen und deutsche LEBKUCHEN! Ich bin fast ausgerastet, als ich die gesehen habe, weil ich die am meisten vermisst habe! Klar, man verbringt nicht ein Auslandssemester, um das selbe zu sehen wie zu Hause zu erleben, aber angesichts der Tatsache, dass der obligatorische Weihnachtsmarktbesuch in Erfurt dieses Jahr flachfällt, war das eine absolut annehmbare Alternative.

Die Tassen haben wir dann natürlich mitgenommen... :-)
Wir haben die beiden Spanier in die deutschen kulinarischen Besonderheiten eingeführt, aber den Glühwein mochten sie nicht so. Dann habe ich mir mit Manex noch eine ½ Meter lange Bratwurst geteilt – die war überraschen gut, wirklich! Konsistenz und Farbe waren fast perfekt, aber natürlich nicht so würzig und schmackhaft wie bei uns (wie auch :-). Wir haben dann noch gebrannte Mandeln, Crepes und natürlich Lebkuchen gekauft und so wurde es ein richtig schöner Weihnachtsmarktbesuch. Einmal hat Lisi in einer Hütte auf Englisch die Bestellung aufgegeben und die Verkäuferin hat gleich auf Deutsch geantwortet :-).

Mmmmmh - gar nicht mal so schlecht!
Danach sind wir noch zum Bullring (?), einem großen Platz, an den sich ein Einkaufszentrum anschließt, aber keine hatte so richtig Lust noch Shoppen zu gehen und so sind wir nach einige Suche noch in ein kleines Café und haben bei einer Tasse Tee auf den Zug nach Hause gewartet.

V.l.n.r.: Gaspi, Lisi, Manex, Anna, ich
Im Zug haben Manex und Gaspi dann eine abgespeckte Form von Ligretto gespielt und mit ihrem lauten spanischen Geschwätz den ganzen Waggon unterhalten :-)

Es war ein unerwartet schöner Tag!

Dienstag, 7. Januar 2014

Samstag 07.12.2013 – Der Tag mit Anna und Off Roading

Heute hat Esther eine Off-Road Tour mit Tom geplant und ist den ganzen Tag unterwegs.

[Esther]
Heute trennten sich unsere Wege mal. Lisi hat gearbeitet und war mit Anna auf dem Weihnachtsmarkt in Erddig. Soll ganz ok gewesen sein, aber nicht so was besonders. Abends ging´s dann noch in die Stadt zur Kneipentour, mit Gaspi, Gabriel etc. 

Und ich war mit Tom vom Mountaineering Club offroaden. Wie ich glaube ich schon mal berichtet habe, hat er ja auch einen Land Rover Defender wie mein Freund und es macht mega Spaß, den durch die Prärie zu jagen (natürlich nur auf legalen Wegen :-). Und so ging es frühs in Richtung Süd-Westen in die walisischen Berge – ins Niemandsland. Insgesamt knapp 80 Meilen (ca. 130km) haben wir zurückgelegt! Wir sind mehrere Strecken gefahren, mit verschiedenen „Schwierigkeitsgraden“. Ich bin zwar einiges von zu Hause gewöhnt, aber die Routen sind anders als bei uns, steiniger...
Die Landschaft war ähnlich wie bei Pistyll Rhaeadr, und weil viele Strecken auf den Bergen oben lang gehen, hatte man eine geniale Aussicht. Außerdem ging es durch viele niedlich kleine Dörfchen durch (eines bestand nur aus einem Outdoorladen und einer Kirche), die man sonst vielleicht nie gesehen hätte. Von daher war es für mich auch nochmal so ein richtiges Eintauchen in das tiefe walisische Hinterland. Und wir haben viele Fasane gesehen (und natürlich Schaaaaafe ohne Ende) – es gibt sogar Schilder, die auf sie aufmerksam machen!
Unsere ständigen Begleiter im wilden Wales...
Mittags sind wir durch Llangollen durchgekommen. Später haben wir erfahren, dass einige andere vom Club dort Klettern waren – schade, dann hätten wir die mal besucht.
Anfangs war das Wetter noch wunderschön sonnig, aber dann hat es angefangen zu regnen und zu stürmen und dann hat es erst so richtig Spaß gemacht durch den Matsch. Und weil ich immer durch die Pfützen gestiefelt bin, um die Schafs-Gatter auf- und zuzumachen, sah ich irgendwann fast genauso gut aus wie der Defender.
Aber das Beste war die Tatsache, dass ich SELBST fahren durfte – bei Defender-Fahrern ein echter Vertrauensbeweis!
Uiii, das hat jewackchelt!!!!
Und anstatt die Gangschaltung links erstmal auf einer normalen Straße und ohne Untersetzung zu üben, ging´s eben gleich ins Gelände. Das Getriebe hat einige fürchterliche Geräusche von sich gegeben, wenn ich mich verschaltet habe, aber es ist alles heil geblieben :-) Tom hat sich halb kringelig gelacht... Da bin ich endlich auch mal mit Lenkrad rechts gefahren.
Todmüde und dreckig ging´s dann abends im Dunkeln wieder heim – aber es war genial! Wenn ich jetzt noch irgendwo ein Bürstchen herbekomme, um meine Schuhe sauber zu machen, dann wäre alles perfekt. :-)

Ich wollte eigentlich Unisachen erledigen und dann mal kurz zu Erddig…aber nur eigentlich. So habe ich am Vormittag schon nicht wirklich was auf die Reihe bekommen und dann bin ich ab halb 1 oder 1 mit Anna zu Erddig.
in Erddig
Dort war ein schöner kleiner Weihnachtsmarkt und Anna war auch noch nicht am Gelände. Hat also super gepasst. So haben wir dann schön Glühwein getrunken- der erste in diesem Jahr! Und sind über das Areal geschlendert. Im Endeffekt waren wir dann bis halb 4 unterwegs. Daheim angekommen habe ich mir noch essen gekocht und Harry Potter angefangen zu schauen. Da kommt jetzt jeden Samstag je ein Teil. Voll cool! In Englisch ist das Ganze noch viel toller :). Da ich mich nicht losreisen konnte, habe ich dann meinen PC geholt und mich mit meinen Sachen vor den TV gesetzt. Noch schön Tee gekocht und Plätzchen hingestellt. So kann das doch was werden! Hat nicht lange gedauert und da hab ich die offene Thermosflasche umgekippt…Mist! War ne riesen Sauerei! Und da es eh schon in unserer Küche geklebt hat wie sau – ich will echt mal wissen wer das immer ist – habe ich gleich komplett gescheuert. Nagut, komplett ist ein bisschen übertrieben. Habe die Flecken abgewandert und den größten Dreck weggemacht;). Aber danach habe ich mich dann an die Sachen gemacht. Ging dann auch vorwärts! Am Abend bin ich dann noch mit Anna was trinken gegangen. Nachdem wir beide nicht viel bezweckt haben, wollten wir eigentlich nur ne Stunde rausgehen und danach weitermachen…eigentlich. Im Endeffekt haben wir dann auf Jakob getroffen, er hatte in dem Pub/Club aufgelegt wo wir waren, und Gaspi und Gabriel kamen auch noch. So waren wir dann ne schöne kleine Runde und haben getanzt bzw. Blödsinn getrieben!
haha...v.l.n.r. Gaspi, Gabriel, Anna und ich
Hat wirklich Spaß gemacht und so vergingen dann auch die Stunden. Um halb 3 waren wir dann wieder daheim und haben definitiv nichts mehr für die Uni gemacht;).

Montag bis Freitag 02.12-06.12.2013 [Lisi]



Am Montag stand wieder ein heißgeliebtes Treffen mit unserer Bankgruppe an. Und so hieß es mal wieder warten und warten bis alle da waren. Aber ich/wir habe/n das Gefühl, dass alle anderen langsam Arbeitswütiger werden;). Trotzdem kommen wir nicht so wirklich vorran, es gibt einfach viel zu viel zu erledigen. Am Abend war dann wieder Pole Dancing. Je öfter wir Training haben umso mehr Spaß macht das ganze. Wir können sogar schon das ein oder andere „Kunststückchen“ :)- schade, dass man in Fulda das nicht weitermachen kann. Habe sogar schon mal geschaut, aber dazu müsste ich bis Frankfurt fahren und das ist dann doch ein bisschen zu weit. Als Weihnachtsgeschenk von unseren Trainermädels soll es dann morgen ein Fotoshooting geben, da bin ich ja mal gespannt.
So machten wir uns dann am Dienstagabend wieder zum Pole Dancing. (Erst hatten wir noch Englisch- nur noch 2Mal!) Die anderen waren schon alle mitten im Geschehen. Im Raum stand eine rießen – wir würden daheim Faschingskiste sagen- Kiste mit Kostümen. Catryn (das andere Mädel, die schon von Anfang an dabei war) hatte schon auf uns gewartet, weil wir zusammen Bilder machen wollten. So gab es dann witzige Stapelbilder- 3 man (ähm Mädels) an der Stange;). Aber sind ganz schön geworden. So richtig ans Bilder machen haben wir uns nicht getraut, schließlich weiß man ja nie wo die mal landen und in welchem Zusammenhang die dann rausgekramt werden. So übten wir noch ein paar Sachen und machten uns dann nach Hause.
Am Mittwoch stand dann wieder Mudbox an. Doch endlich- das letzte Assignment! Das musste ja jetzt auch mal irgendwann aufhören :).
Donnerstag stand dann wieder ein Englisch Test an, sehr gut dank Arnoud J. Abends kam dann Gaspi und Bastien und wir haben ein bisschen vorgeglüht. Schließlich wollen wir uns noch den Puli holen. Nach einer Weile sind wir dann zu Beans gegangen. Aber das war seeeeehr leer. Kaum zu glauben. Aber wir sind jetzt stolze Besitzer eines Beans Hoodies :). Der ist zwar ein bisschen zu groß, aber ansonsten sehr schön! UND umsonst ;). Waren aber nicht so lange dort, war einfach zu leer. Da macht das nicht so viel Spaß.
Freitag sind wir nach Chester- Einkaufen und Weihnachtsmarkt. Im Radio habe ich schon immer die Werbung gehört „Chester Winter Wonderland“. Anscheinend muss das was ganz tolles sein. Im Endeffekt war es etwas ernüchternd. Wir haben 5 Pfund Eintritt bezahlt und für alles weitere mussten wir auch wieder bezahlen. Was aber nicht wirklich ersichtlich war. So haben wir uns eine gefühlte halbe Stunde an „Santas Grotto“ angestellt um dann ganz vorne zu merken, dass wir extra Tickets brauchen :(. Gut, dann sagen wir halt nicht dem Weihnachtsmann was wir uns wünschen. Sind dann noch ein bisschen über das Gelände gelaufen aber geht halt doch nichts über einen richtigen deutschen Weihnachtsmarkt. Und das wissen die Briten hier auch, denn überall versuchen sie einen Traditional German Christmasmarket aufzubauen ;) hätten sogar eine Bratwurst für 5 Pfund bekommen. Wenn das mal kein Wucher ist- da warte ich jetzt noch und gönne mir dann eine in Motzlar am Weihnachtsmarkt :D.
Eigentlich wollte Esther für nächstes Wochenende noch einige Utensilien einkaufen. Deswegen sind wir schon früher losgefahren, der Plan war Einkaufen, Winterwonderland und Klettern. Aber sie hat nicht das richtige gefunden und so werden wir nächsten Freitag nochmal los tiegern ;). Nach dem mehr oder weniger erfolgreichen – aber sehr schönen tag- gingen wir nach Shotten zum klettern. Da wir vom Zug zum Boardroom laufen mussten, ca.20 min. im schnellschritt, waren wir schon ziemlich spät dran. Und es lohnte sich nicht mehr zu klettern und so bezahlten wir keinen Eintritt. Hat Esther aber nicht vom klettern abgehalten ;) und ich hatte einfach keine Lust. Dann bekamen wir noch erzählt, dass unsere Schuhe nicht zu gebrauchen sind, zumindest nicht für Schottland. Müssen uns dann noch Schuhe besorgen. Aber haben einen link bekommen wo man für 20Pfund wohl Schuhe leihen kann. Da müssen wir mal schleunigst schauen. Nach dem „Klettern“ haben wir uns im rennschritt zum Bahnhof gemacht und sind wieder nach Wrexham gefahren- diese Zugverbindungen sind schon klasse hier :D.